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Über
Vampire ist schon viel geschrieben worden – aber dieses Buch ist
anders.
Hier geht es nicht um Graf Dracula und seine sonderbare
Verwandtschaft, sondern um Menschen, denen wir täglich auf der Straße
begegnen.
Wir lesen Geschichten von blutdurstigen Massenmördern,
selbsterschaffenen Liebesdämonen, Sex mit konservierten Leichen,
unheimlichen menschlichen Artgenossen, die wirklich existierten, unserer
Todessehnsucht und dem fetischistischen Verlangen nach den Körpersäften
anderer.
Düstere Szene-Freaks begegnen
uns bei der Lektüre, psychische und Cyber-Vampire sowie der
geheimnisumwitterte „Temple of the Vampire“, und wir erkennen:
Die alten Vampirgeschichten sind keine Erfindung. Vampirismus in seinen
verschiedensten Erscheinungsformen ist allgegenwärtig – vielleicht
sogar in unserer Nachbarschaft.
Er hat mit Blut zu tun, aber vor allem mit Sex.
Und immer geht es um das Geben und Nehmen von Energie, um Sauger und
Ausbluter, um lebende Tote und tote Lebende.
Zum Schluß bleibt die Frage: Sind wir nicht alle ein bißchen Dracula?
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