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Schwache und ängstliche Menschen fürchten die Macht. Wenn Sie schwach
und ängstlich sind und es bleiben wollen, lesen Sie nicht weiter!
Bleiben Sie bei Ihrer Betroffenheits-Literatur, die Ihnen zwar kein
Wissen vermittelt, Sie aber ständig in Ihrer Mittelmäßigkeit bestätigt. Wissen ist Macht und Macht ist geil! Macht bedeutet, die Kontrolle über die Situation zu haben; Macht bedeutet, die Kontrolle über sich selbst zu haben; Macht bedeutet, ernst genommen zu werden und sich selbst ernst nehmen zu können; Macht ist ein wahrer Wert, jenseits von Gut und Böse.
Gut und Böse hat ebenfalls, wie alles woran sich glauben läßt, nur
mit nützlich oder unnützlich zu tun. Endgültige Wahrheiten existieren
nicht, und die meisten Fragen der
Relativisten sind beantwortet. So klammern sich die Ängstlichen an die überkommenen Vorstellungen, die unsere Kultur in einer fernen Vergangenheit zu vermeintlicher Größe geführt haben, wie ein Kind, daß sich an die Hand seiner toten Mutter klammert und dort verhungert, weil es nicht wahrhaben will, daß es keine Wärme mehr spürt. |
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Die Natur ist nicht so nett und lieb, wie sie von Stadtmenschen mit
Fortschrittsängsten gerne idealisiert wird. Sie ist brutal und
sortiert die Schwachen aus, um Weiterentwicklung zu ermöglichen. Im Sinne des darwinistischen „Survival of the fittest“ (nicht „the strongest“) handelt es sich um die Fähigkeit, sich schneller als die Artgenossen an veränderte Lebensbedingungen anpassen zu können – Flexibilität. Diese Flexibilität ist lernbar. Natürlich nur für jene, die sie erlernen wollen, denn es ist ein Naturgesetz, daß wir immer nur das tun, was wir wollen. Die Fähigkeit, anders zu sein, woraus der Ehrgeiz resultiert, besser zu sein, ist dem Individuum in die Wiege gelegt und entwickelt sich in der Jugend. Wenn der Drang, sich über die breite Masse der Mittelmäßigkeit zu erheben, Ihrer Natur entspricht, ist dieses Buch für Sie! |
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Holger Pinter |
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Stimmen zum Buch Rezension:
Magister Herbert Paulis (Church of Satan) Einfache
Philosophie? Philosophie einfach! „Das
Publikum verwechselt leicht den, welcher im Trüben fischt, mit dem,
welcher aus der Tiefe schöpft.“ Wer
schon versucht hat, sich ernsthaft mit philosophischer Literatur
auseinanderzusetzen, wird die Erfahrung gemacht haben, daß diese
oftmals in einer sehr schwierigen Sprache geschrieben ist, die das Verständnis
des Gesagten oft nachhaltig erschwert. Ich habe mir schon oft die Frage
gestellt, ob denn das wirklich notwendig ist und bin für mich zu einer
klaren Antwort gekommen, nämlich einem unmißverständlichen Nein! Das
beste und unmißverständlichste Beispiel dafür ist Die Satanische Bibel, in der Anton Szandor LaVey die Philosophie des
Satanismus in klaren und unmißverständlichen Worten darlegt. Daß
manche diese nicht verstehen wollen,
hat vielfach völlig andere Gründe. An der Sprache liegt es jedenfalls
nicht (Auch wenn man des Englischen nicht mächtig ist – es gibt eine
ausgezeichnete Übersetzung).
Dennoch
gibt es auch schwierige Texte zum Thema, die vielfach wichtige Aussagen
beinhalten und nicht einfach verworfen werden können, nur weil sie
schwierig zu verstehen sind, wie etwa Nietzsche. Ein anderes elementares
Satanisches Werk, das großen Einfluß auf LaVey und Satanismus hat, ist
Ragnar Redbeards Werk, Might is
Right. The Survival of the Fittest, das seit einiger Zeit auch in
einer hervorragenden deutschen Übersetzung bei Edition Esoterick
aufliegt. Ein Buch mit grundlegenden Wahrheiten, faszinierend,
allerdings schwer zu lesen und noch schwerer zu interpretieren. Um
so mehr ist daher der Versuch von Holger Pinter zu begrüßen, dieses
Manko mit seinem neuen Buch Macht,
Erfolg und andere Werte – Sozialdarwinistische Ethik in Theorie und
Praxis mit viel Einsatz wettzumachen. Obwohl ein dünnes Büchlein
mit gerade mal 56 Seiten, überzeugt es um so mehr durch seine Inhalte
und Aussagen. Unbekümmert geht der Autor daran, mit praktischen
Beispielen und etlichen passenden Zitaten die Grundzüge darzulegen, von
Macht, ihrer Kontrolle und anderen Aspekten, der Mittelmäßigkeit zu
entkommen, und vieles mehr. In
klarer und unmißverständlicher Sprache, mit deutlichen Worten, sagt
der Autor, was hier Sache ist. Ohne komplizierte Gleichnisse oder schwer
interpretierbare Konstrukte bringt er die Dinge auf den Punkt, so daß
sie von interessierten Lesern und Leserinnen leicht verstanden und in
die Praxis des Alltags umgesetzt werden können. Dennoch, getreu dem alten „…wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“ machen Kritiker ihm genau diese präzise unmißverständliche Einfachheit zum Vorwurf. So wird etwa kritisiert, das Buch erinnere „eher an einen Lebenshilfe-Ratgeber denn an ein ‚philosophisches Hauptwerk.’ [http://www.ikonenmagazin.de/rezension/Sozialdarwinismus.htm] Nun, abgesehen daß ich mich ernsthaft frage, was denn daran grundsätzlich so schlecht sein soll, so muß ich diesem Kritiker vorhalten, daß er mit seiner Analyse etwas am Ziel vorbeischießt. Nirgendwo in Holger Pinters Buch habe ich diesen Anspruch gefunden. Vielmehr sagt er selbst, daß er den Leser im Sinne eines darwinistischem „Survial of the fittest“ unterstützen will, Flexibilität zu erlernen, die ihm dabei hilft, sich schneller als seine Artgenossen an einen veränderten Lebensraum anzupassen. Ein
Rohdiamant, groß und wertvoll, wie er auch sein mag, ist im Gegensatz
zu einem kleinen, herrlich geschliffenem, funkelnden Diamanten nicht gut
geeignet, in einer Goldfassung um den Hals getragen zu werden. Ähnlich
ist es mit diesen Büchern. Might
is Right ist ein beispielloses Buch, ohne Zweifel, wie ein
Rohdiamant von ungeahnten Ausmaßen, aber Macht,
Erfolg und andere Werte ist der geschliffene kleine funkelnde
Diamant, der als Begleiter für den Alltag optimal geeignet ist. Immer
wieder bringt der Autor auch Zitate von bedeutenden Philosophen, die er
aber erläutert und in einen Zusammenhang mit ihm wichtigen Fakten
bringt. Davon hat ein Leser bedeutend mehr, als sich ein komplexes Werk
im Original zu Gemüte zu führen, das ihm aber unterm Strich nicht viel
sagt. So gesehen finde ich es nicht richtig, zu sagen, daß ein
interessierter Leser mit Might is
Right oder Werken von Nietzsche jedenfalls besser bedient ist und
Pinters Buch nur für den eiligen Leser geeignet ist. Gerade Nietzsche
ist hier ein gefährliches Pflaster, nicht umsonst heißt es, „sag,
was du auch beweisen willst, ich finde dir ein Zitat von Nietzsche
dazu.“ Kaum ein anderer Philosoph wird so oft (vorsätzlich oder aus
Unwissen) falsch und irreführend zitiert wie Nietzsche. Satanisten,
aber auch anderen Menschen, die sich für die Philosophie der Macht
interessieren, denen aber Might is
Right zu abstrakt oder für den Anfang zu schwierig ist, sei dieses
Buch von Holger Pinter empfohlen. Nicht nur, daß es praktische Ratschläge
gibt für den Alltag, dabei aber dennoch immer wieder hinweist auf die
Theorie der Macht, kann es immer noch das Interesse auf mehr wecken.
Damit hätte es seinen Zweck mehrfach erfüllt – und das ist mehr, als
man über so manch anderes Buch sagen kann.
Rezension
von Ikonen-Magazin (www.ikonenmagazin.de): |