THE DEVIL’S AVENGER portraitiert die zahlreichen Stationen der Karriere von Anton Szandor LaVey und gewährt Einblicke in seinen extravaganten Lebensstil.

Zum ersten Mal in deutscher Sprache: Die Geschichte des außergewöhnlichen Mannes, der die Religion des Satanismus etablierte und die erste und einzige authentische Satanische Organisation der Welt ins Leben rief.

Bevor er 1966 die CHURCH OF SATAN gründete und 1969 DIE SATANISCHE BIBEL schrieb, hatte Anton LaVey viel gesehen, erfahren und gelernt. Er arbeitete als Löwenbändiger und Organist, beim Zirkus und auf Volksfesten, als Polizeifotograf und Ermittler für paranormale und okkulte Phänomene. Er betätigte sich als Hypnotiseur und gab Workshops für Satanische Hexen.

Er war Ikonoklast, Nonkonformist und aufgrund seiner charismatischen Persönlichkeit wurde er nicht nur Vertrauter der Reichen und Berühmten, sondern Freund und Vorbild für zahlreiche Menschen, die seine Philosophie teilten.


Neben den Hintergründen seiner Affären mit Marilyn Monroe und Jayne Mansfield enthält THE DEVIL’S AVENGER zahlreiche bis dato unveröffentlichte Informationen und Geschichten über  Mitglieder der CHURCH OF SATAN, sowie seltene Fotos von Anton LaVey, schwarzen Messen, magischen Ritualen und erotischen Frauen.

Lesen Sie die Geschichte des letzten „Mystery Man“. Lesen Sie die erste Biographie von Anton Szandor LaVey.

Burton H. Wolfe
The Devil's Avenger.
Eine Biographie von Anton Szandor LaVey

Edition Esoterick, Siegburg 2007
ISBN-10: 3-936830-22-3
ISBN-13: 978-3-936830-22-4
192 Seiten, Paperback
- Preis: EUR 19
,90

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Anton Szandor LaVey: Biographie eines Satanisten
von Dr. Andreas Mäckler

24.Oktober 2009

Die Biographie - von Burton H. Wolfe geschrieben - ist zwar schon vor zwei Jahren in der Edition Esoterick auf deutsch ediert worden, doch mir erst jetzt auf den Lesetisch gekommen. Man muss kein Satanist sein, um das Buch mit Interesse zu lesen! Als Experte für Books on Demand sehe ich sofort, dass es in kleiner Auflage im Digitaldruck produziert worden ist. Da wünschte ich ihm eine größere Verbreitung, denn es ist nicht nur gut und detailreich geschrieben.

Ebenso wie der Magier Hanussen, dessen Autobiographie ich vor kurzem vorgestellt habe,  kommt auch LaVey aus dem Gauklermilieu: “Samstag abends sah ich regelmäßig Männer, die lüstern die halbnackten Tanzmädchen auf dem Jahrmarkt anstarrten. Dann am Sonntag morgen sah ich die gleichen Männer wieder. Sie saßen zusammen mit ihren Frauen und Kindern beim Gottesdienst im Festzelt und baten Gott um Vergebung und Befreiung von ihren fleischlichen Trieben. Am nächsten Samstag Abend waren sie dann wieder auf dem Festplatz… Mir war klar, dass die christliche Kirche nur durch ihre Scheinheiligkeit Erfolg hat, und dass sich der menschliche Geschlechtstrieb immer wieder durchsetzen wird, egal wie sehr er von irgendwelchen Weißlicht-Religionen geläutert oder gegeißelt wird.”

Zu den Angeboten seiner Magieseminare, die LaVey schon in jungen Jahren gab, gehörten “Geister, Spuk, Vampire, Werwölfe, Wahrsagerei, Voodoo, Menschenopfer, Kannibalismus, Zombies, Ungeheuer, menschliche Abnormitäten, Homunkuli, PSI sowie telepathische Botschaften.”

Bemerkenswert scheint mir der Detailreichtum des Buchs zu sein, gerade in den abwegig erscheinenden Bereichen. Ein Beispiel: “Die Frage lautete, auf welche Weise Anton sein Seminar zum Thema Kannibalismus veranschaulichen sollte. Darauf konnte es nur eine Antwort geben. Das Hauptgericht wurde von einem Arzt aus Berkeley zur Verfügung gestellt, der ebenfalls Besucher der Freitagabend-Seminare war. Es bestand aus dem Oberschenkel einer weißen, zweiundvierzig Jahre alten Amerikanerin, die in einem Krankenhaus in der östlichen San Francisco Bucht gestorben war. Der Arzt aus Berkeley hatte ihre Leiche einer Autopsie unterzogen. Diane, die nun Antons rechtmäßige Partnerin war, wurde zur Küchenchefin erkoren. Sie bereitete das Fleisch in Fruchtsäften, Triple-Sec-Likör und Grenadine zu; serviert wurde es mit gebackenen Bananen und Süßkartoffeln, so wie einst die Bewohner der Fidschi-Inseln ihr Puaka Balava (”langes Schwein”, ihre Bezeichnung für Menschenfleisch) zubereitet hatten. Diane servierte das Gericht mit Tonkabohnen-Wein und Raupen. Die Teilnehmer, die das Essen nach Antons Mitternachtsseminar gemeinsam verzehrten, waren einvernehmlich der Meinung, es schmecke nach einer Mischung aus Schwein und Lamm, salziger als Lamm, süßer als Schwein, nicht so zart wie Lamm, sondern recht zähfaserig wie ein Schweinekotelett.”

Wer spannende Stunden sucht, ist mit dieser Biographie eines Satanisten bestens bedient.



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