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Nihilistic Degenerator
ist ein intensives Portrait verdrängter Realität: Eine brachiale
Momentaufnahme, die zugleich Spiegelbild einer kaputten Gesellschaft,
als auch die Demontage jedes moralinsauren Gutmenschentums ist. Fade
Begriffe wie „Gesellschaftskritik“ greifen hier nicht und sind auch
zu einfach, denn sie erfassen das subversive Wesen des Degenerators
nicht.
Stiff Chainey ist weder naiver Moralist, noch gutgläubiger Reformist.
Er gibt keine selbstgerechten Antworten. Er will den gesamten Status Quo
dekonstruieren. Die Gesellschaft und das Individuum erschüttern.
In das narrative Zentrum rückt Chainey Individuen, die er als
„Abschaum und Untermenschen“ bezeichnet. Es sind diejenigen Menschen
der Masse, die sich dumpfer Befriedigung hingeben, die ihr Leben nicht
als „Delikatesse“ begreifen wollen, sondern lieber der Lüge von
Sicherheit erliegen und sich mit den vielschichtigen modernen Versionen
von Brot und Spielen betäuben.
Seine Vision ist tatsächlich die des Übermenschen, im Sinne eines
selbstbemächtigten, frei denkenden Individuums, der sich keinem
Massenzwang und keiner Sklavenmoral unterwirft.
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Niemand hat
jemals behauptet, Stiff Chainey schreibe für den Mainstream. Er
schreibt für, wie er es nennt, a
few outstandig individuals, die seine Vision teilen. |
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Stiff Chainey |
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Stimmen zum Buch Dr. Mark Benecke, 30. 07. 2010 Whow!
Die kurzen Geschichten von Stiff Chainy fühlen sich an wie ein harter
Hieb auf die Nase, gekoppelt mit je einem Kickboxtritt in Niere und Leber.
Seine Figuren sind Monster, aber irgendwie sympathisch. Sie wurschteln
sich durch ihre verhagelten Welten und am Ende geht alles so gründlich
schief, dass selbst der schlimmste Liebeskummer dagegen noch eine
Waldlichtung im morgendlichen Frühlingslicht ist.
Virus Magazine 6/09 Oktober-November 2009
Triggerfish.de / Andrew Uhlemann 14.10.2009 Kinder
raus, Warmduscher setzen! „Nihilistic Degenerator“: Wer zufällig an das Buch gerät wird es in den meisten Fällen nicht durch schaffen, wer auf genau so was steht, wird voll bedient, sollte aber seinen persönlichen Grat zwischen Phantasie und Realität beständig hinterfragen, nur so aus allgemeinen Sicherheitsgründen, damit ja nichts passiert. |