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Die
einstigen Revoluzzer der 68er-Bewegung sind nach ihrem „Marsch durch
die Institutionen“ genau zu den herrschenden Figuren geworden, die sie
vormals anprangerten und bekämpften. Aus ihrem angeblichen Streben nach
mehr Freiheit wurde eine schleichende Machtergreifung mit
anti-kultureller Gleichschaltung und Vereinheitlichung, in der
kritisches Denken und Unterscheidungsfähigkeit gezielt beseitigt werden. Die
68er sitzen heute in allen staatlichen Institutionen und wachen mit
inquisitorischem Blick über die Säuberung der Sprache, die
gewissenhafte Ausgrenzung Andersdenkender und die Indizierung
entarteter, pardon, unkorrekter Kunst, die sich leicht als
„diskriminierend“, „verfassungsfeindlich“ oder gar
„volksverhetzend“ verbieten läßt. Was
die Dutschke-Generation erreicht hat, ist nicht das Gegenteil der
Nazi-Ideologie, sondern umgedrehte Nazi-Ideologie, ähnlich wie
Teufelsanbetung umgedrehtes Christentum ist. Deshalb sind Teufelsanbeter
verkappte Christen und die 68er verkappte Nazis. In
dieser Schrift erläutert Holger Pinter die Absichten und Methodik einer
neuen, schleichenden Diktatur. |
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Holger Pinter |